1997 hat die Stadtverwaltung von Colombo die Diakoniegemeinschaft Betânia gefragt, ob sie bereit wäre, eine Kindertagesstätte in der Vila Zumbi dos Palmares aufzubauen. Es war ein illegal besetztes Gebiet am Stadtrand von Curitiba, bekannt für soziale Not und berüchtigt für seine Kriminalität.
Die Gemeinschaft nahm die Herausforderung an. Damit begann die Geschichte einer großen Liebe zu den Kindern dieser Siedlung. Von Anfang an war klar, dass die Kinder über das Kindergartenalter hinaus bis zur 4. Klasse betreut würden.
Die ersten vier Räume, für 80 Kinder geplant, reichten schon bald nicht mehr. Die Warteliste wurde immer länger. Mehrere Erweiterungsbauten ermöglichen heute, 400 Kinder im Bereich Kindergarten und Hort zu betreuen.